Führungszeugnis online

Weshalb der Bewerber ein Führungszeugnis beantragen soll

Immer öfter verlangen zukünftige Arbeitgeber von ihren Bewerbern, dass diese ein Führungszeungis beantragen. Denn in den Dokumenten stehen verschiedene beschlossene Straftaten und Strafen des möglichen Arbeitnehmers. Das hat zum Beispiel den Zweck, dass der Arbeitgeber erkennen kann, ob er zum Beispiel seinen künftigen Beschäftigten die Erziehung von Schutzbefohlenen anvertrauen kann.

Was hat es mit dem Strafregisterauszug genau auf sich?

Das Führungszeugnis stellt einen Auszug des Bundeszentralregisters dar. Denn beim Bundesamt für Justiz erfolgt nämlich die Auflistung von jedem Vergehen. Da wird alles gesammelt, was die Gerichte in der Bundesrepublik in den vergangenen Jahren gegen den Betroffenen verhängt haben.

Führungszeugnis ausstellen lassen

Was kann in der Strafregisterbescheinigung nachgelesen werden?

Im Führungszeugnis wird nicht stehen, dass man beispielsweise als Teenager bei einem Ladendiebstahl erwischt wurde. In diesem Dokument gibt es nur eine Aufstellung von schweren Verurteilungen. Es finden unter anderem Freiheitsstrafen unter einem Vierteljahr oder Geldstrafen unter 90 Tagessätzen in dem Strafregisterauszug keine Erwähnung. Wer jedoch als vorbestraft gilt und höhere Strafen erhielt, hat mit Einträgen zu rechnen. Vor allem wenn der künftige Arbeitnehmer sich bei einer erzieherischen Einrichtung beispielsweise bewirbt, interessiert sich der Arbeitgeber für dessen vergangene Straftaten und lässt ihn daher ein Führungszeungis beantragen.

Wie lange stehen solche Strafen im Führungszeugnis?

Glücklicherweise stehen diese Einträge nicht ein Leben lang in der Strafregisterbescheinigung. Was einmal in diesem Dokument aufgeschrieben wurde, verjährt im Lauf der Zeit. Dabei kommt es jedoch auf die Schwere der entsprechenden Straftat an. Man kann aber sagen, dass nach dem Ablauf von drei, eventuell fünf oder zehn Jahren solche Einträge gelöscht werden.

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